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zaehler
Haltung

Dieses Kapitel behandelt alle Aspekte der Haltung von Degus. Folgende Aspekte werden beschrieben

Haltung
Käfig
Käfigausstattung
Fellpflege/Auslauf
Beschäftigung

Haltung/Unterbringung:

Degus haben einen großen Bewegungsdrang, sowohl in der Horizontalen als auch in der Vertikalen. Pro Tag können sie inder freien Natur z. B. Entfernungen von zwei bis drei km zurücklegen. Die flächenmäßige Ausdehnung von wild lebenden Degus kann man sicherlich den domestizierten Zuchttieren zu Hause nicht bieten. Es wäre zwar schön diesen intelligenten und aktiv an ihrer Umwelt teilhabenden Tieren ein vergleichbares Areal auch in der „Gefangenschaft“ bieten zu können. Man kann aber trotz mangelnder Naturlandschaft im heimischen Wohnzimmer die Behausung von Degus in den eigenen vier Wänden auch so spannend und abwechselungsreich gestalten, dass die Tiere genügend Bewegung, ausreichend Spiel- und Abwechselungsmöglichkeiten haben und sich nicht langweilen.

Käfig-Grundkonstruktion aus Metall/Glas

Die wichtigste Eigenschaft des Degus-Heimes sollte die absolute Nagesicherheit darstellen. Degus verfügen über ein hervorragendes kräftiges Nagetiergebiss mit der Anordnung der klassischen paarigen oberen und unteren Nagerzähne. Diese Zähne besitzen einen offenen Wurzelkanal, d. h. die Zähne müssen durch regelmäßiges Nagen ständig gekürzt werden. Dieser "lebensnotwendige“ Nagetrieb ist den Tieren angeboren und kann ihnen auch nicht abgewöhnt werden. Fehlt es im Käfig z. B. an geeigneten Nagemöglichkeiten kommt es zum unkontrollierten Längenwachstum der vorderen Schneidezähne. Im schlimmsten Fall ist der Degu an seiner Nahrungsaufnahme gehindert und kann verhungern (s. Krankheiten). Gleichzeitig wird natürlich alles Erreichbare im Käfig angenagt und probiert. Das gleiche gilt für einen Freilauf im Zimmer und den darin befindlichen festen und mobilen Einrichtungsgegenständen.
Die in den Zoohandlungen teilweise für Meerschweinchen oder andere Nagetiere angebotenen Käfige mit einer Bodenwanne aus Kunststoff und einem Metallgitteraufsatz eignen sich nicht, da  Degus sich durch die Bodenwanne innerhalb kürzester Zeit (u. U. weniger als einem Tag) durchgenagt haben.
Zu empfehlen sind hier z. B. handelsübliche Vogelvolieren komplett aus Metall, d. h. auch die Bodenwanne sollte aus Metall und damit Degus-sicher sein. Auch wir haben mit derartigen Vogelvolieren begonnen. Als Nachteil bei der längerfristigen Haltung hat sich jedoch gezeigt, dass diese Käfige auf Dauer verrosten. Durch den Nagetrieb wird teilweise die Lackierung der Gitterstäbe abgetragen, durch Urinausscheidungen und die damit verbundene Feuchtigkeit platzt der Lack zum Teil großflächig ab, so dass das ungeschützte Metall dem Rost ungehindert ausgesetzt ist. Derartig verrostete Käfige sehen nicht nur unansehnlich aus sondern lassen sich auch schwer reinigen und sauber halten und sind damit insgesamt unhygienisch.
Wir empfehlen eine Gitterkonstruktion aus hochwertigem gehärtetem Edelstahl (z. B. Nirostastahl, generell 18/8 oder 18/10 Chrom-Nickelstähle) in einer Schlosserei anfertigen zu lassen. Diese Konstruktion lässt sich mühelos reinigen, bei hartnäckigen Verschmutzungen auch mit einem Hochdruckreiniger ohne Reinigungsmittel) und bleibt über viele Jahre ansehnlich. Die Bodenwanne sowie die Gitterstäbe sollten dabei eine Mindeststärke von 2 bzw.1 mm aufweisen damit auch sie nagesicher sind.
Komplette Konstruktionen aus Holz sind ebenfalls nicht geeignet, da Holz besonders gerne zernagt wird. Wir haben es sogar erlebt, dass unsere Degus auch vor einem dünnen Aluminiumblech (einem allerdings sehr weichem Metall) nicht halt machen.
Nachteil bei allen Gitterkäfigen bei Degus ist nach wie vor, dass die Tiere durch ihren starken Bewegungsdrang und ihr Scharren ständig Nistmaterial, Futter, Urinspritzer und Kotkrümel nach draußen befördern. Wir haben uns deshalb für eine Glaskonstruktion als Unterbau für den Käfig entschieden. Hier hat sich ein Aquarium als Unterbau bewährt.
Die Tiere können bis zu einer gewissen Höhe kein Nistmaterial nach draußen werfen. Die  Glaswände lassen sich sehr gut sauber halten (z. B. mit heißem Wasser und evt. wenigen Tropfen Spülmittel), man kann die Tiere auch noch gut beobachten und sie sind in diesem unteren Bereich keiner Zugluft ausgesetzt. Auf das Aquarium sollte aber mind. noch einmal die gleiche Höhe des Unterbaus als Gitteroberbau aufgesetzt werden. Die Tiere haben so einen besseren Frischluftaustausch und weitere Klettermöglichkeiten.
Bei einem anderen Käfig haben wir bei einer ehemaligen Vogelvoliere den Boden „abgeflext“ und den verbleibenden Gitteraufsatz in eine Glaskonstruktion eingesetzt. Zwei Seitenteile, die Rückwand sowie der Boden bestehen aus gehärtetem geschliffenem Aquariumglas. Auch so hat man die vielfältigen positiven wie „negativen“ Aktivitäten von Degus etwas besser unter Kontrolle. [zurück]

Käfiginnenausstattung:

Das Innere eines Degusheimes sollte möglichst vielfältig und abwechselungsreich gestaltet werden. Ihren innenarchitektonischen Gestaltungsideen sind hier fast keine Grenzen gesetzt, es sollte nur alles nage- und kippsicher aufgebaut werden.
Als Einstreumaterial für den Boden verwenden wir sogenannte “Strohpellets”. Hier handelt es ich um gepresstes Strohgranulat mit einer bis 300 % starken Saugkraft und wenigen Staubanteilen. Man kann es günstig z. B. über Raffeisenmärkte und andere bäuerliche Genossenschaften beziehen. Besonders für Allergiker sind diese Strohpellets aufgrund ihrer geringen Staubanteile zu empfehlen. Es eignet sich auch klassisches Kleintierstreu wie Säge- oder Holzspäne. Hier muss der Käfig jedoch häufiger gereinigt werden, da die Sägespäne eine deutlich geringere Saugleistung haben und schneller anfangen zu faulen. Sägespäne mit Duftzusätzen (Anis oder andere ätherische Öle) oder geruchsneutralisierenden Zusätzen sollten nicht verwendet werden, da die Schleimhäute der Degus empfindlich darauf reagieren können.
Einer der wichstigsten Bestandteile ist dann noch frisches Heu. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es absolut trocken und nicht verschimmelt ist.  Nehmen Sie eine Geruchsprobe. Es sollte sauber nach frisch gemähtem Wiesen- oder Berg-Heu riechen. Besonders beliebt sind auch Heusorten, die einen Zusatz von Kräutern oder Wiesenblumen enthalten. Diese gibt es schon fertig gemischt zu kaufen. Degus verwenden Heu als Bau- und Nistmaterial, bestreiten aber auch einen Großteil ihrer Aufnahme an Rauhfutter (= Ballastststoffe) aus dem Heuvorrat. Frisches Heu sollte immer in ausreichender Menge im Käfig zur Verfügung stehen und ist für die Tiere ernährungsphysiologisch absolut notwendig. Genauso gerne fressen und verbauen unsere Tiere Stroh. Auch für Stroh gilt alles zuvor gesagte. Auch hier sollten Sie auf eine gute trockene Qualität achten.
Achten Sie bei der Lagerung von größeren Heu- oder Strohvorräten bitte darauf, dass in der freien Natur bzw. in einigen Häusern wild lebende Nagetiere keinen Zugang zu Futter, Heu, Einrichtungsgegenständen etc. haben. Durch Kot- und Urinausscheidungen der wild lebenden Nagetiere werden so unsichtbar Krankheitskeime auf die Einrichtungsmaterialien übertragen, an denen die domestizierten Tiere leicht erkranken könnten. Von einer Lagerung im Keller oder unter Bodenklappen etc. sofern diese nicht garantiert mäuse- oder rattensicher sind, raten wir ab.
Um den Kletter- und Nagedrang der Degus zu unterstützen sollten Klettergerüste aus Holz, am besten angeordnet über mehrere Etagen, im Käfig vorhanden sein. Sie sollten nicht fest eingebaut sein, damit man den Käfig immer mal wieder neu gestalten und die Hölzer zwischendurch auch reinigen kann (am besten mit einem heißen Brausestrahl oder einem Hochdruckreiniger). Degus neigen dazu die Einrichtungsgegenstände mit Urin zu markieren (sowohl Männchen als auch Weibchen). Zudem sollten die Hölzer dann so stabil verankert werden, dass die Tiere nicht von ihnen erschlagen werden.
Als Holzmaterial eignen sich alle ungiftigen heimischen Gehölze wie z. B. Apfel-, Birnen, Walnuss-oder Haselnussholz. Nicht verwendet werden sollten alle Blausäureglykosid-haltigen Gehölze wie z. B. Holz von Kirsch-, Pflaumen- oder Pfirsichbäumen. Diese sind giftig.
Als zusätzliche Klettermöglichkeit bieten sich auch Seile aus Naturfasern sowie RindenderKorkeiche an. Interessante Spiel- und Kletterartikel finden sich in vielen Zoo- und Gartenmärkten schon vorgefertigt. Hier sollten aber ausschließlich nur Naturmaterialien, keine Gegenstände aus Kunststoff verwendet werden.
Als Futterschale eignet sich am besten ein standsicheres Tongefäß. Dieses kann ebenfalls gut gereinigt werden und ist nagesicher.
Eine Trinkflasche mit frischem Wasser sollte immer zur Verfügung stehen. Auch wenn Degus in wüstenähnlichen Landschaften leben, haben wir die Erfahrung gemacht, dass unsere Degus (aufgrund der relativ trockenen Zimmerluft oder einer möglichen Diabetes-Erkrankung) regelmäßig Wasser trinken. Die Flasche sollte von außen so am Käfig befestigt sein, dass die Tiere die Flasche nicht zernagen können. Sie sollte auch nicht permanent in die Einstreu tropfen damit das Einstreumaterial nicht verfault.
Noch eine Empfehlung in eigener Sache: Degus sind wirklich sehr intelligente und gelehrige Nagetiere. Einige ausgewählte Exemplare von unseren Weibchen haben sich nach rel. kurzer Zeit die Fähigkeit angeeignet Schnappschlösser an Gittern mit ihrem starken Nagetiergebiss aufzuhebeln und sich so unkontrollierten Freigang im Zimmer zu verschaffen. Wir haben jetzt alle Türen und zu öffnenden Gitter mit je zwei kleinen abschließbaren Schlössern pro Klappe gesichert. Und die Schlösser bekommen sie bis jetzt noch nicht auf! [zurück]

Fellpflege und Auslauf

Degus leben wie schon erwähnt in trockenen felsigen Buschgebieten in Zentralchile. Sie sind auch in der freien Wildbahn sehr saubere geruchsneutrale Tiere, die ihr Fell durch Baden und Wälzen im lockeren Sand/Boden reinigen. Dadurch werden Fremdkörper und Hautfett aus dem Fell entfernt.
Degus würden in der freien Natur nie ihr Fell mit/im Wasser reinigen. Ebenso wenig dürfen Degus als Heimtiere in Wasser gebadet werden. Sie sind ohnehin anfällig gegen Feuchtigkeit und Zugluft und damit gegen Erkältungskrankheiten.
Man sollte ihnen, um ihren natürlichen Lebensgewohnheiten zu entsprechen, aber die Möglichkeit der regelmäßigen Fellreinigung durch ein Sandbad bieten.
Wir haben dazu eine ca. 40 x 40 x 15 cm große Plastikschüssel mit geruchsneutralem Vogelsand gefüllt. Während des täglichen, spätestens alle zwei Tage stattfindenden Auslaufs im Zimmer, haben unsere Nager die Möglichkeit ausgiebig im Sand zu baden. Davon machen sie auch regen Gebrauch. Das Fell sieht glatt und glänzend aus und sie haben sichtlich Spaß. Die „Sandbadewanne“ wird oft von mehreren Tieren gleichzeitig benutzt (siehe Fotos
).
Der Sand sollte keine Duftzusätze wie ätherische Öle (Anis, Menthol o. ä.) sowie geruchsneutralisierende Komponenten enthalten. Darauf könnten die Tiere empfindlich reagieren. Wir tauschen den Sand im Sandbad alle 4-6 Wochen aus. Sollten Sie ein permanentes Sandbad direkt im Käfig einrichten muss der Sand sehr regelmäßig erneuert werden, da dort dann auch Urinspuren abgesetzt werden.
Beim Auslauf sollte folgendes beachtet werden: es dürfen keine giftigen Zimmerpflanzen oder Pflanzenteile (z. B. abgefallene Blätter oder Blüten), keine wassergefüllten Gefäße(Vasen, Gießkannen) auf dem Boden stehen, da sonst Vergiftungs- Ertrinkungs- bzw. Erkältungsgefahr besteht. Elektrokabel und Steckdosen dürfen den Nagetieren nicht zugänglich sein. Wir haben unsere Steckdosen mit Kindersicherungen versehen und über ein am Boden verlaufendes Elektrokabel einen Metallduschschlauch gezogen. Eine einfache Abgrenzung von Zimmerbereichen, in denen die Tiere nicht laufen sollen (z. B. zwischen den Pflanzen) kann man durch Aufstellen von ausreichend hohen (ca. 1,20 m hohen) Sperrholzwänden erzielen (man denke an die guten Sprungkraft- und Kletterfähigkeiten von Degus). Für den Halter sind langsame Bewegungen wichtig, da Degus sich leicht erschrecken können. Man sollte sich auch sehr vorsichtig bewegen, um die oft sehr zutraulichen Degus nicht zu verletzen.
Degus sollten nicht mit anderen Haustieren laufen gelassen oder in den gleichen Räumen gehalten werden. Sie zeigen andere Verhaltensmuster als andere Nagetiere (Gefahr von Beißereien) und passen teilweise in das Beuteschema anderer Haustiere wie Katze oder Hund. [zurück]

Beschäftigungs-/ Bewegungsprogramm

Degus sind sehr agile und intelligente Nagetiere, die ausreichende Bewegung und wechselnde Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten beanspruchen. In der freien Wildbahn legen Degus u. U. mehrere Kilometer täglich zurück. Auch in der Heimtierhaltung ist dieser Bewegungsdrang nach wie vor ausgeprägt.

Laufräder

Einsatz von Laufrädern
Über den Einsatz von Laufrädern für Degus gibt es unter den Haltern und in der Literatur unterschiedliche Ansichten. Viele lehnen das Laufen in Rädern aus Metall mit Speichen ab, weil die Verletzungsgefahr groß erscheint. Bemängelt wird hier zum einen das mögliche Einklemmen des Schwanzes und ein evt. Abreißen der Schwanzhaut. Zum anderen wird die Beanspruchung der weichen Ballen durch die Speichen als negativ beurteilt. Es gibt aber auch Stimmen in der Literatur und von anderen Degushaltern, die diese Form der Beschäftigung/Bewegung befürworten. Zu den letzteren gehören wir. Allerdings verfechten wir nicht streng den Einsatz von Laufrädern, sondern lassen die Tiere in dem Fall selbst wählen. Bei Verwendung eines Laufrades sollte dann aber ein entsprechend großes und ansonsten geeignetes Rad eingesetzt werden.
Unsere selbst gezüchteten Degus sind nicht mit Laufrädern aufgewachsen. Sie zeigen auch bei Angebot eines solchen kein Interesse.
Von uns "adoptierte" Degus sind allerdings von ihren früheren Besitzern her mit Laufrädern vertraut.
Beim Einzug der neuen Zöglinge konnten wir nicht sofort ein adäquates Rad anbieten. Als dann endlich aber die stoffbespannten und ausreichend großen Räder in die beiden Käfige gesetzt wurden, wurde das neue Spielzeug extrem strapaziert. Die Räder sind im Vierer-Weibchen-Käfig und im Zweier-Männchen Käfig fast permanent im Einsatz. Besonders in den frühen Abendstunden bis in die Nacht wird das Laufrad kräftig in Bewegung gehalten.
Oft wird das Rad zu zweit aufgesucht und im Gleichschritt in Bewegung gebracht. Oder aber der aktuelle Läufer wird durch Anhalten/Stoppen des Rades aus ihm "vertrieben"  damit man nun endlich selbst am Zuge ist. Manchmal wird das Futter auch direkt im Rad gefressen um ja nicht diesen bevorzugten Logenplatz aufgeben zu müssen. Die Tiere werden nicht gezwungen in den Rädern zu laufen. Sie tun dieses freiwillig und mit Ausdauer und man hat als Besitzer den Eindruck, dass es ihnen wirklich Spaß macht.

Ausstattung der Räder
Das Laufrad sollte dem Körperbau der Degus angemessen und so groß sein, dass sie mit ausgestrecktem Körper bequem darin laufen können. D. h. das Rad sollten einen Durchmesser von 30 cm besitzen und z. B. aus nicht rostendem Metall bestehen. I. d. R. wird im Zoofachhandel verchromtes Metall angeboten. Die eine Seite des Rades sollte durch ein Gitter werksseitig schon geschlossen sein, so dass die Tiere nur von einer Seite in das Rad einsteigen können. Auch so wird eine zusätzliche Verletzungsgefahr vermieden. Vor dem Einsatz bitte noch werksseitig evt. vorhandene scharfe Kanten/Ecken abfeilen. Das Rad sollte zum besseren Stand und zum einwandfreien Laufen auf eine stabile Unterlage fest verschraubt werden. Hier eignen sich z. B. Holzbrettchen, Tischlerplatten etc. auf die der Ständer des Rades mit Krampen oder mit Schrauben fixiert wird.
Das Rad sollte eine Bespannung aus stabilem ungiftigem Textil haben. Im Handel sind die Räder i.d.R. mit einem roten Stoffbezug mit Klettverschluss erhältlich. Wohlweislich werden dazu gleich Ersatzbezüge zur Nachbestellung angeboten. Der textile Bezug ist waschbar.
Die originalen Bezüge haben unsere Degus aber leider nur ca. vier Wochen überlebt. Danach waren sie an verschiedenen Stellen ausgefranst und soweit angenagt, dass der Bezug auf dem Rad nicht mehr gehalten hat. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer eines Bezuges von ca. vier Wochen und einem Neupreis von jeweils 8.- Euro haben wir nach einer längerlebigen und kostengünstigeren Alternativen gesucht. 

Mittlerweile haben wir ein dünnes, wenig gelochtes Alublech aus dem Baumarkt (1m lang, 12 cm breit, Kosten ca. 10.- Euro) von außen auf das Rad mit zwei Schrauben gespannt. Der Schraubenkopf zeigt dabei nach Innen. Die Lauffläche aus Aluminium ist glatt und birgt keine Verletzungsgefahr für die Tiere. Auch eine zwischenzeitliche Reinigung ist problemlos möglich.
Das Rad wird genauso gerne und ausgiebig genutzt wie die stoffbespannte Variante und dürfte vorerst Degus-nagesicher sein [zurück].

 

letzte Aktualisierung: 1. Februar 2006 

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